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„Singin' in the Rain“ – Drei Tipps für bessere Laune

Eigentlich sollten die ersten Sonnenwochen des Jahres die Endorphine ungebremst zirkulieren lassen - so eindrücklich hell und satt präsentieren sich die Farben nun.

Doch es gibt ein Phänomen, das vielen Menschen mächtig zusetzt: die Frühjahrsmüdigkeit. Sie sorgt dafür, dass dunkle Ränder unter unseren Augen prangen oder überwältigender Schwermut in unsere Adern schleicht. Die Ursachen hierfür sind kaum geklärt. Experten vermuten, dass der Stoffwechselhaushalt, der sich gerade erst an niedrige Temperaturen und graue Wolken gewöhnt hatte, nun einem Umstellungsprozess unterworfen ist. Wer – während dieser Phase oder generell – positive Energie oder gute Laune tanken möchte, für den sind die folgenden drei Ratschläge sehr nützlich.

Der erste Tipp richtet sich im Besonderen an Freiberufler und Zeitgenossen mit einer stattlichen Portion Chaos im Kopf. Freude entsteht durch Erfolgserlebnisse und Erfolgserlebnisse, indem man Aufgaben bewältigt. Wer einfach in den Tag hineinlebt, ohne genau zu wissen, was er tun soll, hat es schwer, gezielt Herausforderungen anzupacken und sich darüber zu freuen, sie gemeistert zu haben. Wer hingegen abends eine Liste mit, sagen wir, fünf bis zehn To-Dos erstellt, die er sich am nächsten Tag vornehmen will, erzielt – vorausgesetzt, er schließt sie auch ab – mit jedem „grünen Haken“ ein kleines Glücksgefühl. Durch die Visualisierung registriert er deutlicher und intensiver, dass er eine ganze Menge – Schritt für Schritt – geleistet hat. Das Selbstvertrauen wächst – und damit das Wohlbefinden.

Im Büro fällt einem schnell die Decke auf den Kopf. Acht Stunden, wenn nicht sogar zehn oder zwölf, können echt lang sein. Vor allem in den warmen Monaten sollte daher jeder einen Spaziergang in seinen Alltag integrieren. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Expeditionen zwischen Birke und Borkenkäfer ausgleichend wirken. Die Stresshormone schwinden, der Blutdruckt sinkt, das Selbstwertgefühl steigt. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird angestoßen. Forscher von der University of Essex fanden heraus, dass bereits fünf Minuten ausreichen, um die Stimmung merklich anzuheben (https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/gruen-macht-vergnuegt/).

Viele Menschen begehen einen speziell im Sommer gefährlichen Fehler: Sie trinken zu wenig. Dehydration befördert Unruhe, Stress und Gereiztheit. Die meisten Wenigtrinker bemerken gar nicht, dass sie bis zu den 20-Uhr-Nachrichten erst ein mageres Gläschen geleert haben; auch deshalb, weil sich das körperliche Bedürfnis nach Wasser nicht so eindeutig meldet wie das Hungergefühl. Täglich mindestens 1,5 Liter Wasser helfen, das innere Gleichgewicht auszuloten. Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Vitamin D und Zink beeinflussen unsere Gemütslage positiv. Vitamin D steckt beispielsweise in Avocado, Käse oder Ei, Zink treffen wir in Haferflocken oder Linsen an.