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So einfach wie es klingt: Helfen macht glücklich!

Ich liebe meinen Job – und könnte mir nichts Schöneres vorstellen, Menschen tief in die Augen zu schauen, ihnen frische Motivation zu schenken und die Zufriedenheit zu spüren, wenn es „Klick“ bei ihnen macht, weil sie etwas Neues gelernt haben.

Trotzdem vermeide ich, mich in Begriffen wie „Cash Flow“, „Customer Experience“ oder „Best Cases“ zu verfangen.

Seit vielen Jahren rette ich Tiere – von der Wildkatze bis zum Maulesel; meinen Bauernhof möchte ich zu einer „Zufluchtsinsel“ umfunktionieren. Die Arbeit mit ihnen lüftet meinen Geist, beschert mir völlig neue Erlebniswelten, und Erinnerungen, die ich noch als 100-Jährige – na sicher werde ich so alt – mit vorfreudigem Bauchkribbeln aufrufen und meinen Lieben erzählen werde. Genau darauf kommt es an: sich Freiräume für Emotionen und wirkliche Lebensfülle zu schaffen. Wie oft hetzen wir vom einen Ende der Stadt zum anderen, mit der Rolltreppe hoch, mit dem Lift wieder runter; während dieses Olympia-Sprints verschlingen wir wahnhaft das Sandwich und schütten hektisch den Kaffee die Kehle hinab. Die Uhr steht nicht still, die Sekunden verrinnen, ohne wirklich zu fühlen – sich und seine Mitmenschen.

Helfen macht Spaß, und bietet die Chance, achtsam durch das Leben zu flanieren. Hierzulande engagieren sich über 20 Millionen Menschen im Ehrenamt – eine gewaltige Zahl. Ohne diese Helden wären Einrichtungen wie Katastrophenschutz, Telefonseelsorge oder Altenpflege kaum denkbar. Helfen macht auch die Helfenden glücklich – das belegen etliche Studien. So fanden etwa die Psychologinnen Tristen Inagaki und Naomi Eisenberger von der University of California in Los Angeles heraus, dass unser Belohnungszentrum aktiviert wird, wenn wir Menschen in misslichen Situationen beruhigend den Arm halten (www.spektrum.de/news/helfen-macht-gluecklich/1129002). Also: Tun Sie sich selbst und anderen etwas Gutes. Weniger nachdenken, mehr machen!